Saunaclub

Was ist ein Saunaclub eigentlich?

Ein Sauna-Club bietet zunächst einmal verschiedene Räumlichkeiten, die neben der namensgebenden Sauna in der Regel noch eine Bar, ein Kino, verschiedene Wellness- und Pool-Bereiche, viele Ruhezonen und meistens auch eine Tanzfläche umfassen. Darüber hinaus gibt es in einem FKK-Saunaclub abschließbare Zimmer, die für den eigentlichen Zweck einer Kontaktsauna gedacht sind, nämlich für sexuelle Kontakte. In einer FKK-Sauna tummeln sich nämlich Prostituierte, meist freischaffend, in einer Bordellsauna allerdings zum Teil auch angestellt, die die öffentlichen Räumlichkeiten im FKK-Sauna-Club zur Anbahnung von Kontakten und zum Anbieten ihrer Dienstleistungen nutzen. Nichtsdestotrotz kann man die Angebote und die besondere Atmosphäre eines Saunaclubs natürlich auch in Anspruch nehmen, ohne sexuelle Kontakte einzugehen.

Saunaclubs befinden sich in der Mehrzahl in Gewerbegebieten und bieten mit sichtgeschützten Parkmöglichkeiten die Möglichkeit eines anonymen Besuchs – vorwiegend vom frühen Mittag bis spät in die Nacht hinein. Der Eintritt in einen Saunaclub umfasst gewöhnlich die Nutzung aller räumlichen Angebote inklusive Sauna, (Sex-)Kino und Pool, das kostenlose Ausleihen von Handtüchern und Badeschuhen sowie kostenlose Getränke und häufig auch ein Buffet. Die Dienstleistungen der Prostituierten sind hingegen separat abzurechnen, wobei es normalerweise einen Standardpreis für eine halbe Stunde Oral- und/oder Geschlechtsverkehr gibt und darüber hinausgehende Dienstleistungen, wie zum Beispiel Analverkehr oder „Französisch total“ vorher mit der Auserwählten auszuhandeln sind.

Was unterscheidet einen Saunaclub vom Straßenstrich oder von einem Laufhaus?

Ein Saunaclub bietet im Gegensatz zum Straßenstrich oder zu einem Laufhaus die Möglichkeit, sich in der Sauna, an der Bar, im Pool oder in den Ruhezonen des FKK-Saunaclubs erst einmal in Ruhe kennenzulernen. Dem eigentlichen „Gang aufs Zimmer“ geht im Allgemeinen ein ausgiebiges Gespräch, Kuscheln, Schmusen, Streicheln und Küssen voraus – in manchen Saunaclubs gehört sogar das „Anblasen“ außerhalb des Zimmers zum guten Ton. Insgesamt ist die Atmosphäre also eher von Erotik und „Girlfriendsex“ geprägt, als von der reinen Befriedigung mit fadem Beigeschmack auf dem Straßenstrich oder in einem Laufhaus.

Tipps für den Besuch in einem FKK-Club

  • Hat man sich dazu entschieden, einen bestimmten Saunaclub zu besuchen, ist es ratsam, vor Antritt der Fahrt erst einmal dort anzurufen. Da viele Saunaclub-Websites nicht tagesaktuell gepflegt werden, kann man so schnell herausfinden, ob die Anzahl der anwesenden Liebesdienerinnen, der aktuelle Eintrittspreis und gegebenenfalls stattfindende Motto-Tage oder Partys dem eigenen Geschmack entsprechen.
  • Handtücher, Badetücher und Badeschuhe werden von Saunaclubs fast immer kostenlos zur Verfügung gestellt – man muss bei einem Besuch in einem Saunaclub also nichts mitbringen. Könnte ein fremdes Duschgel bei der möglicherweise vorhandenen Partnerin allerdings Irritationen hervorrufen, sollte man das eigene Duschgel oder Deo mitbringen.
  • Den Weg in einen Saunaclub könnten Radarfallen und Starenkästen zieren. Soll der Besuch dort also unbemerkt von Dritten bleiben, sollte man sich tunlichst an die Straßenverkehrsordnung halten.
  • In vielen Saunaclubs nehmen die Prostituierten pro-aktiv Kontakt mit den männlichen Gästen auf. Ein frühzeitiges „Nein, danke!“ kann dabei helfen, Missverständnissen vorzubeugen.Umgekehrt kann es möglich sein kann, dass man sich aktiv um die Gunst der Gespielin seiner Wahl bemühen muss. Ähnlich wie im Swingerclub gilt in beiden Fällen auch im Saunaclub: „Alles kann, nichts muss!“
  • Es gehört zum „Gentlemen’s Agreement“, dass man mit Clubdienstleisterinnen, die einen „anblasen“, auch aufs Zimmer geht.
  • In vielen Saunaclubs gehört „Französisch ohne Kondom“ ohne Aufpreis zum Clubstandard. Trotzdem sollte man sich selbstverständlich schützen und ausschließlich „Safer Sex“ betreiben.
  • Die Bezahlung der Prostituierten erfolgt gemeinhin nach dem „Gang aufs Zimmer“. Die meisten Saunaclubs stellen dazu innerhalb des Saunaclubs kleine Safes zur Verfügung, in denen man sein Geld mit seinem Spindschlüssel einschließen kann. Für besondere Leistungen der Gunstgewerblerin sollte ein über den ausgehandelten Preis hinausgehendes „Trinkgeld“ selbstverständlich sein.
  • Solltest du einen schönen Besuch im Saunaclub hinter dir haben, teile deine Erfahrungen hier mit den anderen Lesern und nutze die anonyme Kommentarfunktion.

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